So verlängert man die Akkulaufzeit der Digitalkamera

Moderne Digitalkameras sind wahre Alleskönner: Hochauflösende Fotos, Digitalkamera Akku HD-Videos und großzügige Editierfunktionen über die meist integrierten LCD-Displays gehören mittlerweile schon fast zum Standard. Die diversen Funktionen, moderne optische Zoom-Objektive bei vielen Kompakt- und Systemkameras und eben jene hochauflösende Displays verlangen aber auch ihren Tribut: Trotz aktuellster Akkutechnologie sollten engagierte Fotografen, vor allem vor längeren Fototouren, die Laufzeit der zur Verfügung stehenden Akkus vorab kalkulieren und prinzipiell stets einen Ersatzakku dabei haben. Insbesondere Kameras, die noch nicht mit solchen Akkus jüngerer Generationen ausgestattet sind, welche längere Laufzeiten bei längerer Haltbarkeit versprechen, lassen ihre Besitzer mitunter in den denkbar ungünstigsten Moment im Stich. Es gibt jedoch eine Reihe von nützlichen Tricks, mit denen man die Laufzeit der Akkus optimieren kann.

Ladung prüfen und diese mit kleinen Tricks länger konservieren

Zunächst sollte unmittelbar vor dem Einsatz eines Akkus natürlich überprüft werden, ob dieser noch genug Ladung für den jeweiligen Verwendungszweck enthalten. Was vielen Nutzern nicht bewusst ist: Akkus und auch herkömmliche Einwegbatterien verlieren kontinuierlich Ladung – selbst, wenn sie gerade nicht in Betrieb sind. Daher kann man so manch böse Überraschung erleben, wenn man sich darauf verlässt, dass die einst noch voll geladenen Akkus diese Ladung Wochen nach dem Aufladen noch zur Verfügung stellen. Als Faustregel lässt sich festhalten, dass die weit verbreiteten NiMH-Akkus ca. ein Prozent der Ladung pro Tag verlieren. Doch was lässt sich nun tun, um diesen Prozess zu verlangsamen oder gar zu stoppen?

Kälte und Hitze wirken sich auf die Laufzeit aus

Zugegeben: Es klingt unkonventionell, doch tatsächlich führt ein weit verbreiteter Mythos zum Erfolg –Akkus im Kühlschrank halten länger durch. Wer sein Gefrierfach nutzt, um die diverse Akkutypen dort einzufrieren, der macht sich dabei eine chemische Reaktion zu Nutzen, welche zur Folge hat, dass der Prozess des Energieverlustes deutlich gedrosselt wird. Ungefähre Angaben diverser Hersteller besagen, dass der Prozess der automatischen Entladung so um ca. 30% verlangsamt werden kann. Herkömmliche Batterien lassen sich mit diesem Trick jedoch nicht beeinflussen. Die Kälte, welche den chemischen Prozess behindert, der Strom in den Akkus erzeugt (auch ohne Benutzung dieser), kann unter Umständen aber auch dazu führen, dass unter gewissen Wetterbedingungen diese komplett den Dienst versagen. Besonders Outdoorfotografen, welche gerne bei Wind und Wetter oder gar in den Bergen fotografieren, sollten die verwendeten Akkus und Batterien daher einfach kurz anwärmen, sollten sie einmal streiken. Grundsätzlich gilt bei allen Einsätzen jedoch, dass grundsätzlich nur die Funktionen einer Digitalkamera verwendet werden sollten, die auch wirklich benötigt werden. Jede Spielerei kostet zusätzlich Energieladung, die im Zweifelsfall meist später noch benötigt worden wäre.

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