Samsung Galaxy Camera Wi-Fi mit integriertem WLAN-Modul

Aktuelle Smartphone-Modelle verfügen mittlerweile über eingebaute Digitalkameras mit einer Auflösung, die an die einer vollwertigen Digi-Cam mitunter bereits heran kommt. Zuletzt gab Samsung bekannt, seinem neuen Flagschiff Galaxy IV eine Kamera mit 13 Megapixeln spendieren zu wollen. Die Verknüpfung von Mobiltelefonen und Digitalkamera-Technologien ist nicht neu und schreitet seit geraumer Zeit immer weiter voran – dass es jedoch auch in die andere Richtung erkennbare Trends gibt, bestätigt ebenfalls Samsung derzeit mit der Galaxy Camera Wi-Fi: Diese bekommt ein WLAN-Modul spendiert, der Vorgänger verfügte bereits über einen 3G-Empfänger.

Bilder direkt per Knopfdruck ins Internet laden

Die Samsung Galaxy Camera brachte die immer weiter voran schreitende Verbindung von Mobilfunktechnologie und Digitalkameras auf den Punkt, wie kein Gerät bisher: Mittels 3G-Empfang konnte man die Kamera überall ins Internet bringen und so von unterwegs Schnappschüsse ins Internet laden. Die Möglichkeit orientierte sich an jüngsten Trends, seine persönlichen Lieblingsfotos mit der Weltöffentlichkeit via Social-Picture-Hostern wie zum Beispiel Instagram oder flickr zu teilen. Je größer die Fotos, desto länger dauerte jedoch der jeweilige Upload – Bilder mit einer Auflösung von 16,3 Megapixeln, wie sie nun die Samsung Galaxy Camera Wi-Fi bietet, würden per 3G-Verbindung unter Umständen mehrere Minuten benötigen. Beim Nachfolgemodell der beliebten Samsung Galaxy Camera verzichtete der Hersteller daher konsequenterweise auf das Mobilfunkmodul und integrierte stattdessen einen WiFi-Empfänger. Einerseits trägt dies dazu bei, dass die Kamera nun 5 Gramm leichter ist als ihr Vorgänger – da mittlerweile fast an jeder Ecke ein WLAN-Hotspot zu finden ist, vermisst man das eher langsame 3G-Modul andererseits auch kaum. Die Maße der Kamera sind mit 128,7x70,8x19,1 Millimetern gleich dem Vorgängermodell.

Günstiger als der Vorgänger?

Auf technischer Ebene wurde die Samsung Galaxy Camera Wi-Fi gegenüber seinem Vorgänger kaum modifiziert. Das Display auf der Rückseite des Kameragehäuses ist nach wie vor 4,8 Zoll groß und kann als Super-Clear-Touch-Display per Fingerdruck bedient werden. Filme können in Full-HD Auflösung mit 1920x1080 Bildpunkten aufgezeichnet werden und per HDMI direkt an den Fernseher übertragen werden – oder aber per WLAN. Da die Kamera mit dem Betriebssystem Android läuft, lassen sich fast 600.000 Apps aus dem Android-Store installieren, so können Fotos bspw. direkt über die Kamera bearbeitet werden. Acht Gigabyte Speicher auf einer microSD-Karte bieten genügend Platz für solche Experimente und können günstig beliebig nachgerüstet werden. Wann die Kamera auf den Markt kommen und wie viel sie dann kosten wird, ist bislang noch nicht bekannt. Gerüchten zufolge soll sie jedoch etwas günstiger sein als die 3G-Variante.

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