Coolpix A: Erste Kompaktkamera mit DSLR-Bildsensor von Nikon

Die Fotografie ist mittlerweile, dies ergaben zumindest jüngste Umfragen verschiedener Meinungsforschungsinstitute, eines der liebsten Hobbies der Deutschen. Ein Trend, der sicherlich nicht zuletzt auch darauf zurück zu führen ist, dass sich im Bereich der Digitalkamera-Technik in den letzten Jahren einiges entwickelt hat. Immer mehr Hersteller drängen auf den Markt und beleben so das Geschäft, die Preise sind zuletzt stark gefallen und vor allem die Vielfalt an Produkten sorgt dafür, dass vom reinen Gelegenheits- und Urlaubsknipser über den ambitionierten Hobbyfotografen hin zum absoluten Vollprofi alle Käuferschichten zufrieden gestellt werden. Zudem ermöglicht vor allem die geringe Größe der diversen Kompaktkamera-Modelle, dass eine solche Digitalkamera quasi als Alltagsgegenstand überall mit hin genommen werden kann und so jederzeit bereit ist für einen tollen Schnappschuss.

Bildqualität wie von einer DSLR

Aufgrund ihrer kompakten Abmessungen und des in der Regel sehr geringen Preises sind Kompaktkameras die Allzweckwaffe für Hobbyfotografen allerorts und auch für viele erfahrenere Anwender sicher irgendwann einmal das Einstiegsmodell gewesen. Modernste Modelle sind kaum größer als eine Zigarettenschachtel und wiegen nur wenige Gramm. Wie gemacht, um sie schnell in der Hosen- oder Jackentasche zu verstauen und so überall mit hin nehmen zu können. Wenn so viele Argumente für den Kauf einer solchen Kompaktkamera sprechen, warum entscheiden sich ambitioniertere Fotografen meist irgendwann für den Kauf einer als höherklassig angesehenen System- oder DSLR-Kamera? In der Regel liegt diese Entscheidung in der Qualität der Fotos begründet, die mit geschultem Auge bei günstigeren Kompaktkameras erkennbar geringer ist. Dies ist zurück zu führen auf die (konstruktionsbedingt) kleineren, verbauten Bildsensoren. Mit der jüngst von Nikon vorgestellten Coolpix A soll sich dies nun ändern.

16,2 Megapixel auf 23,6 x 15,6 Millimetern

Auf gerade einmal 23,6 x 15,6 Millimetern soll der DX-Chip der Nikon Coolpix A 16,2 Megapixel abbilden können. Damit liefert der Bildsensor Werte, die auf eine ähnlich gute Bildqualität hoffen lassen dürfen, wie man sie von den DSLR-Kameras von Nikon gewohnt ist. Da darüber hinaus auf einen Tiefpassfilter komplett verzichtet wurde, sollen die Fotos eine ähnlich hohe Schärfe und Detailvielfalt bekommen. Die Lichtstärke von f1:2,8 spricht eine ähnliche Sprache. All dies lässt sich wunderbar direkt über den drei Zoll großen Bildschirm der Kamera überprüfen, welcher mit 921.000 Pixeln auflöst und auch die mit der Kamera gefilmten Videos in Full-HD-Auflösung abspielt. Gespeichert werden Fotos und Videos auf einer SDHC- oder SDXC-Karte. Mit separat erhältlichen WLAN-Modulen kann man die Fotos anschließend direkt ins Internet stellen oder zum Computer übertragen. Ab Mitte März 2013 soll die Kamera für 1.099 Euro erhältlich sein, wahlweise in Schwarz oder Silber.

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