Trotz Monolinse zu dreidimensionalen Bildern

Im Bundesstaat Massachusetts, genauer gesagt in Cambridge, haben US-Forscher der Harvard Universität neueste Forschungsergebnisse bekanntgegeben und eine Möglichkeit entwickelt, hochwertige 3D Aufnahmen nur mit Hilfe einer normalen Digitalkamera zu erstellen. Aber wie ist es möglich, mit einer Monolinse hochwertige 3D-Bilder aufzunehmen und auf diese Weise räumliches Sehen zu simulieren, ohne über eine zweite Linse zu verfügen, welche die Bilder überlagert?

Unterschied von zweidimensionalen und dreidimensionalen Darstellungen

3D steht bekanntlicher Weise als Abkürzung für „drei Dimensionen“, oder „dreidimensional“ und ist demnach auch ein Synonym für die räumliche Darstellung von Körpern. In der Regel besteht die Darstellungsvariante aus der Länge, der Breite und der Höhe. In jedem Fall muss bei einem Objekt, das dreidimensional dargestellt werden soll, jeder Punkt des Objekts und seiner Raumposition durch einen Vektor abgebildet werden. Dessen Komponenten wiederum legen die Koordinaten im dreidimensionalen Raum fest. Es gibt daher also drei Richtungen in die gearbeitet werden kann, nennen wir diese: x, y und z. Anders als bei zweidimensionalen Bildern hat man bei der 3D-Technologie also eine zusätzliche z-Achse, ergo die Tiefe.

Über das Projekt „Light Field Moment Imaging“

Das Projekt, oder besser die Technik, auch „Light Field Moment Imaging“genannt, kurz LMI, liefert große Fortschritte in Sachen Fotografie und natürlich der Erforschung der Dreidimensionalität. Bei dem hier vorgestellten Modell werden zwei Bilder aufgenommen, die sich lediglich durch ihren fokussierten Punkt unterscheiden, jedoch nicht in der Perspektive. Durch diesen Unterschied kann die verwendete Software ein weiteres Bild errechnen. Diese werden im Anschluss dann zu einer Animation zusammengefügt. Dies führt dazu, dass ein dreidimensionales Bild auch ohne technische Hilfsmittel, wie beispielsweise eine 3D-Brille, erkannt werden kann. Damit dies auch funktioniert, muss die Blende weit geöffnet werden, damit das Licht aus verschiedenen Winkeln einfällt und die Unterscheide der Bilder besser erkennbar werden. Inwieweit sich diese Technik durchsetzt ist noch unbekannt, aber aller Voraussicht nach, werden nicht nur Forscher Interesse und Gefallen an dieser neuen Technik äußern.

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