LoFi-Fisheye-DigiCam: Die wohl kleinste Fisheye-Kamera der Welt

Starke Krümmungen an den Bildrändern und ein dramatisch vergrößerter Bildausschnitt: Vor einigen Jahren trat die Wiederentdeckung der Fisheye-Linsen zunächst im kommerziellen Bereich, dann auch unter Amateurfotografen einen regelrechten Hype los. Die spezielle Optik der nicht ganz preisgünstigen Objektive begeisterte etliche Fotografen auf der ganzen Welt – nicht verwunderlich, dass es solche Fisheye-Objektive seit einiger Zeit nun auch als kompakte Varianten für Smartphone-Kameras zu erstehen gibt. Eine wahre Neuheit ist nun jedoch die LoFi-Fisheye-Kamera im Mini-Format, die der private Entwickler Greg Dash im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne produzieren möchte.

Kaum größer als eine Streichholzschachtel

Die Idee war schnell ausgereift: Eine Digitalkamera für den Schlüsselbund, technisch voll funktionstüchtig und für unter 100 Euro zu erwerben. Mit gerade einmal 4 Zentimetern Längsmaß mutet der Protoyp des britischen Hobby-Ingenieurs wie ein Spielzeug an – dennoch lassen sich mit dem kleinen Gerät Digitalfotos mit einer Auflösung von bis zu 12 Megapixel schießen, diese wiederum können auf 2 Megapixel herunter skaliert werden. All dies geschieht über ein fest installiertes Fisheye-Objektiv, welches für die typisch einmaligen und zuweilen skurrilen Bilder sorgt.

Komfortable Extras trotz minimalistischem Aufbau

Eine Kamera kaum größer als eine Streichholzschachtel bietet natürlich keine umfangreiche Bedienbarkeit und ausgefeilte Menüführung, wie man es von größeren Modellen aus dem Bereich der Kompakt-, System- oder DSLR-Kameras gewohnt ist. Dennoch lässt sich die LoFi-Fisheye-Digicam problemlos handhaben und bietet sogar einiges an komfortablen Extras: Eine Zeitrafferfunktion (welche Fotos mit Intervallen von einem Bild pro Sekunde bis hin zu einem Shot pro Woche aufnimmt) wurde dabei ebenso integriert wie eine Videofunktion. Diese nimmt Filme auf eine interne Micro-SD-Karte auf, der aktuelle Betriebszustand wird über farbige LEDs dargestellt. Die Kamera an sich wird über einige kleine Knöpfe bedient, jedoch verfügt das Gerät nicht über einen Sucher – der Fotograf ist also gezwungen, einfach einmal auf gut Glück drauf zu halten. Dieses Konzept ist aber durchaus Absicht und sorgt für den ein oder anderen interessanten Schnappschuss.

Mit Crowdfunding zur Serienproduktion

Damit die LoFi-Fisheye-Digitalkamera in die Serienproduktion gehen kann, benötigt der Erfinder insgesamt 40.000 Euro. Diese versucht Greg Dash über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo zusammen zu bekommen. Wer seine Idee für förderungswürdig erachtet, hat noch bis zum 04. April 2013 Zeit, zu investieren und sich sofort ein Exemplar der LoFi-Fisheye-Digicam für umgerechnet rund 60 Euro zu sichern.

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