Welche Faktoren beeinflussen die Bildqualität einer Digitalkamera?

Wer noch nicht zu den vielen Menschen in Deutschland gehört, Faktoren für die Bildqualität einer Digitalkamera die im Besitz einer Digitalkamera sind, der hat vor dem Kauf einer solchen schier unzählige Möglichkeiten, sich für ein Modell zu entscheiden. Einerseits unterscheiden sich die diversen Modelle der verschiedenen Hersteller natürlich hinsichtlich der diversen Features und Möglichkeiten, andererseits folglich aber auch im Preis. Wer sich selbst eher als Gelegenheitsfotograf beschreiben würde, der hin und wieder mal den ein oder anderen Schnappschuss aufnimmt, für den sind die Modelle aus der Kompaktklasse sicherlich erste Wahl. Wer weitergehende Ansprüche hat wird sich dagegen wohl eher für eine System-, Bridge- oder DSLR-Kamera entscheiden. Abgesehen von den verschiedenen Features, die diese Kameras bieten, ist es natürlich in erster Linie die Bildqualität, die den Ausschlag für oder gegen eine Kaufentscheidung gibt.

Die Lichtstärke ist entscheidend

Zu einer Zeit, als digitale Kameras aufgrund des intensiven Konkurrenzkampfes diverser Unternehmen in der Einsteigerklasse zu Preisen weit unter 100 Euro zu bekommen waren, versuchten die Hersteller in erster Linie ihre Modelle über die Zahl der zur Verfügung stehenden Megapixel zu vermarkten. Dabei ist eine hohe Auflösung nicht zwangsläufig mit hoher Bildqualität gleichzusetzen. Da viele Digitalkameras, vor allem im Niedrigpreissegment, nicht in der Lage sind, genug Licht durch die Linse auf die Sensoren des internen Chips zu befördern, werden viele Pixel nicht richtig dargestellt. So kann die volle Auflösung gar nicht wirklich genutzt werden – eine ausreichende Lichtstärke ist hier die Grundvoraussetzung. Beim Kauf einer Digitalkamera empfiehlt es sich daher in jedem Fall, nicht nur auf die Zahl der Megapixel zu schauen, sondern auch die Lichtstärke zu beachten.

Was bedeutet der ISO-Wert einer Digitalkamera?

Nicht nur Lichtstärke, auch die Lichtempfindlichkeit der digitalen Kameras ist wichtig für die Bildqualität. Dieser Wert gibt an, mit was für Lichtstärken die Kamera umgehen kann, ohne über zu belichten oder zu dunkle Aufnahmen zu liefern. Dabei wird die Lichtempfindlichkeit in ISO angegeben, was für International Organisation for Standardisation steht. Der ISO-Wert gibt die jeweilige Lichtempfindlichkeit an, wobei sich diese von ISO 50 hin zur nächsten Belichtungsstufe jeweils verdoppelt. Gängig sind Wert von ISO 50-1600. Kameras mit einer kleineren ISO Range können entweder nicht so gut mit dunklen Umgebungen oder hohen Lichtstärken (etwa direktem Sonneneinfall) arbeiten. Lichtstärke, Lichtempfindlichkeit und schließlich die maximale Auflösung: Sie geben Aufschluss über die zu erwartende Bildqualität und selten vor dem Kauf einer Digitalkamera unbedingt vorher geprüft werden.

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